Autorin. Schriftstellerin. Texterin

Autor: sandra

Cover – Ausgeliefert – Zerstörtes Leben

So ihr Lieben, auch wenn es noch ein paar Tage bis zur (Wieder-)Veröffentlichung dauert, wollte ich euch doch gern einmal das Cover zu meinem Buch „Ausgeliefert“ zeigen.
 
Die Geschichte war damals mein erstes Erwachsenen-Buch. Sie liegt mir besonders am Herzen, weil darin die Geschichte eines ehemaligen Patienten von mir erzählt wird.
Vor vielen Jahren erzählte er mir die letzten Monate aus seinem Leben. Ich fand es furchtbar, schrecklich und konnte nicht aufhören zu weinen. Heute, über ein Jahrzehnt später, stimmt es mich immer noch traurig.
Der Mann hat seinen Frieden (hoffentlich) gefunden. Ich weiß, dass er nicht mehr am Leben ist, aber in meinem Buch darf er noch einmal seine Geschichte erzählen und öffnet vielleicht dem ein oder anderen die Augen, auch einmal über den Tellerrand zu schauen.
 
Hier noch einmal der (alte) Klappentext:
Eine Hirnblutung kann das ganze Leben verändern.
Diese Erfahrung muss auch Friedrich machen.
Als er eines Morgens erwacht, muss er feststellen, dass sich seine Familie von ihm abgewendet hat, und auch aus dem Spiegel schaut ihn ein völlig Fremder an. Ein „Krüppel“, wie ihn seine Familie nennt.
Friedrich wird von seiner Frau misshandelt, doch wagt es nicht, sich gegen sie aufzulehnen. Schließlich ist er der Mann – und wer sollte ihm schon glauben?
Er verfällt in eine Depression und spielt mit dem Gedanken, sich das Leben zu nehmen, als sein lange vermisster Bruder Richard auftaucht.
Zögernd nähern sie sich an, und Richard schafft es tatsächlich, Friedrich aus diesem Tief zu holen.
Doch das neue Selbstbewusstsein, das er durch seinen Bruder erlangt hat, wirft Schatten.

Das Jahr neigt sich dem Ende …

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Viel ist 2019 in schriftstellerischer Sicht bei mir leider nicht passiert. Lediglich die Neuveröffentlichung von „Wenn die Dämmerung erwacht“ ist mir gelungen. Dabei hatte ich so viele Ziele, doch in diesem Jahr hat schlicht meine Gesundheit nicht mitgespielt und zu viele Krankenhausaufenthalte und OPs haben mich vom Schreiben abgehalten. Dabei stehen doch einige Projekte kurz vor Beendigung. Aus diesem Grund blicke ich nicht mehr zurück, schaue zuversichtlich in das neue Jahr, in dem ich hoffentlich wieder fit bin, in dem ich meine Projekte zu Ende führen kann.
Ich danke euch, dass ihr trotzdem bei mir geblieben seid, dass ihr meine Bücher und Geschichten auch weiterhin gekauft (und hoffentlich auch gelesen 😉 ) habt. Danke dafür, dass ihr mir immer wieder neue Ideen zukommen lasst.
Für dieses Jahr möchte ich mich verabschieden, in den letzten Tagen noch einmal Kraft sammeln, um dann im neuen Jahr durchzustarten.
Ich wünsche euch allen ein wundervolles Weihnachtsfest, einen guten Rutsch in das neue Jahr und im Jahr 2020 werden wir uns wieder lesen. Versprochen!
Eure Sandra
 
– Wenn uns ehrlich bewusst wird, dass eben die Zeit, die wir uns für andere Menschen nehmen, tatsächlich das Kostbarste ist, das wir schenken können, haben wir den wahren Sinn von Weihnacht von Herzen verstanden. –

Leseprobe aus dem unveröffentlichten Roman: Hexenkessel

Wie ihr wisst, bin ich gerade dabei, an einem neuen (alten) Buch zu schreiben und dieses zu Beenden. Ich möchte euch heute schon einmal einen kleinen Einblick in die Geschichte „Hexenkessel“ (Arbeitstitel) geben. Viel Spaß beim Lesen!

Dicht an dicht reihten sich die schwitzenden Leiber zahlloser Menschen auf dem winzigen Dorfplatz. Männer und Frauen stürmten gleichsam Richtung dessen Mitte. Jennifer wurde buchstäblich mitgerissen. »Was ist hier los?«, versuchte sie sich bei einer vorbeilaufenden Frau zu erkunden. Sie wurde ignoriert. Wobei, ignorieren stimmte nicht ganz: Die Fremde hatte durch Jennifer hindurchgesehen, als würde sie nicht existieren!
Sie eilte den Massen hinter, stolperte über ihre eigenen, nackten Füße, ruderte mit den Armen, verfing sich in dem Leinenkleid, das sie trug, und stürzte. Hart schlug sie auf dem gepflasterten Boden auf. »Verdammt!« Mühsam rappelte sie sich auf.
Die Menschen um sie herum blieben stehen und starrten sie mit hasserfüllten Blicken an. Der Zauber der Unsichtbarkeit schien von ihr gewichen zu sein.
»Hexe.« Ein kleiner Junge, Jennifer schätzte ihn auf höchstens sechs Jahre, zeigte mit schmutzverschmierten Fingern auf sie. »Hexe!«, wiederholte er.
Mehr Passanten scharrten sich um sie. Gehetzt schaute sich Jennifer um, doch der Kreis schloss sich um sie. Sie war gefangen.
»Sie ist eine Hexe!«, stimmte eine Frau ein, die sie nicht sehen konnte. Wer dies geschrien hatte, das war mit einem Mal unwichtig. Um sie herum begann jeder Einzelne auf sie zu zeigen und »Hexe!« zu rufen.
Jennifer drehte sich auf der Stelle im Kreise, suchte nach einem Ausweg, den es nicht gab. Dicht an dicht drängten sich die Leute, doch niemand kam näher als bis auf zwei Schritte an sie heran. »Was wollt ihr von mir?« Ihre Knie zitterten. Wo war sie gelandet? Wer waren diese Menschen?
»Sie ist eine Hexe und muss verbrannt werden!«, schrie eine Frau.
»Ich bin keine Hexe«,versuchte sie zu erklären, spürte aber sofort, dass ihre Worte auf taube Ohren stießen.
Jennifer stand auf, wischte sich mit blutverschmierten Händen Schmutz von den Knien und sah um sich. „Ich bin keine Hexe!“, versuchte sie sich zu verteidigen und begann, sich im Kreise zu drehen.
„Hexe! Hexe! Hexe!“, schwollen die Rufe an.
Fest presste sie die Handflächen gegen ihre Ohren. Jennifer sah sich nach einem Fluchtweg um, aber es gab kein Entkommen. Sie war nicht länger in ihrer Heimatstadt. Keines der Häuser erkannte sie wieder. Die engen Gassen schienen lediglich in die Finsternis zu führen. Selbst die Menschen kamen ihr seltsam vor. Oder einfach anders? Allesamt waren in graues Leinen gekleidet, niemand trug Schmuck oder gar Schuhe. Keine Autos – weit und breit nichts, was an die modernen Kleinigkeiten der Realität erinnerte. Dafür Kühe und Esel, die wie selbstverständlich durch die Massen schritten. Irgendwo gackerte aufgeregt ein Huhn.
„Das ist nicht möglich“, flüsterte sie und betrachtete das befremdliche Gewand, indem sie selbst steckte, und das denen der anderen Frauen verblüffend ähnelte.
„Karla? Du kannst herauskommen! Der Spaß ist vorbei!«, rief sie mit dünner Stimme. »Ich habe dich durchschaut!“ Gedankenverloren wischte sie eine blonde Strähne aus dem Gesicht. „Nun komm schon. Ich habe keine Lust auf dieses Mittelalterfest. Muss doch morgen früh wieder zeitig raus. Komm schon“, bettelte Jennifer. Aber die Freundin war nirgendwo zu entdecken.
Ein: „Die Hexe wird verbrannt! Leute, seht her!“, riss sie aus den Gedanken.
Wie in Trance wandte sie sich der Stimme zu und erkannte einen Scheiterhaufen, in dessen Mitte ein Pfahl steckte. Und an diesen war eine Frau gebunden!
Langsam ließ der Henker die Fackel niedersinken. Das trockene Holz fing sofort Feuer.
„Nein! Seid ihr verrückt?“ Jennifer rannte los. Kleine, spitze Steine bohrten sich in ihre Fußsohlen, doch sie ignorierte den Schmerz. Rauch begann ihr in die Nase zu steigen und lies sie husten. Nur wenige Schritte vor den Flammen stoppte sie. Nicht die Hitze war es, die sie zurückhielt, der verurteilten Frau zu helfen; Sondern der Anblick jener Person selbst.
Sie glich Jennifer aufs Haar!

Cover - Wenn die Dämmerung erwacht.

Laura Kuester: Wenn die Dämmerung erwacht

Da ist es nun, mein altes Buch unter neuem Namen. Und heute ist es sogar auf Platz 1 in mehreren Kategorien:

  • Nr. 1 in Urban Fantasyromane
  • Nr. 1 in Vampirromane (Kindle-Shop)
  • Nr. 1 in Dunkle Fantasy

Wie genial ist das denn? Damit hätte ich im Leben nicht gerechnet, dass eines meiner alten Bücher so einschlagen wird. Das freut mich riesig und ich weiß, es gibt immer noch Leser da draußen. Ich danke euch von Herzen!

Damit wäre aber auch gleich mein neues Pseudonym offen gelegt. Laura Kuester.

Unter diesem Namen werde ich zukünftig meine Bücher veröffentlichen, die im Bereich Fantasy angelegt sind. Aktuell arbeite ich an einem Hexenroman, der hoffentlich noch in diesem Jahr erscheinen wird. Auch dieses Buch ist ein älteres Herzensprojekt von mir, an dem ich seit nunmehr 7 Jahren schreibe.

Wie ihr seht, ich schreibe noch immer nicht dem Mainstream hinterher, sondern weil es mir einfach Spaß macht 🙂

Die Sache mit den Pseudonymen

Auf meiner Webseite ist es sehr ruhig geworden, das gebe ich zu. Dennoch bin ich nicht still, sondern veröffentliche brav aktuell immer wieder Bücher von mir 🙂

Doch viele erscheinen unter Pseudonym. Die Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht, doch um die Genre, in denen ich schreibe zu trennen, macht es durchaus Sinn. Auch habe ich feststellen müssen, dass es finanziell einen Unterschied macht, ob ich unter meinem Namen schreibe – oder unter einem anderen. Meine Kinderbücher verkaufen sich super. Aber die Bücher für Erwachsene eher weniger. Nun habe ich den Test gemacht und eben einmal ein Buch von mir unter einem anderen Namen veröffentlicht (Hier sei an der Stelle verraten, es handelt sich um meinen Fantasy-Roman „Das Brennen der Dämmerung“, der nun als „Wenn die Dämmerung erwacht“ veröffentlicht wurde). Und plötzlich schießen die Verkaufszahlen in die Höhe. Zufall? Oder liegt es doch eher daran, dass man mir zwar Kinderbücher zutraut, aber keine Bücher für Erwachsene? Ich weiß es leider nicht … Doch die Zahlen sprechen hier klar für sich.

Wer also Interesse an meinen anderen Pseudonymen hat, der kann sich gern einfach mal melden 😉 Wer die Augen offen hält, auf dieser Seite werde ich nach und nach noch den ein oder anderen Hinweis auf meine Pseudonyme geben 🙂

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